Anatomie
Geboren am
08.10.1978Wohnt in
ZürichPosition
JuristMeine Worte
Endlich! Der FCZ spielt wieder!!! Die Männerwelt ist wieder in Ordnung (...)! Nein... SVP würde ich auch für viel Geld nicht wählen...Deutsch – Schweizer
vor 5 MonatenBerlin ist deren Lieblingsstadt. Auch München und Hamburg sind ganz toll – ... [weiter]
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vor 9 MonatenRoman Polanski – ein weltbekannter Filmregisseur – wurde vor knapp zwei Woc... [weiter]
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Scheinkapitalisten
vor 1 Jahren
Ach, was mussten wir uns in den letzten Jahren nicht alles anhören: Der sich ständig wiederholende Ruf nach Eigenverantwortung, mehr Freiheit – weniger Staat, weniger Einschränkungen, keine weiteren Regulierungen, und so weiter und so fort. Hinzu kam die ganze Häme gegenüber denjenigen, die sich konsequent für eine starke Rolle des Staates einsetzen. Als Staatsgläubige und Konjunkturhemmer wurden sie verhöhnt, und zwar immer dann, wenn sie sich für gute Sozialleistungen, und gegen den Leistungsabbau bei AHV, IV und Arbeitslosenversicherungen einsetzten, oder wenn sie gar für die undankbare Aufgabe, gegen Steuergeschenke für Reiche anzukämpfen, einstanden.Nachdem die liberalen Freigeister bei jeder Gelegenheit gegen die Regularien des Staates und höhere Steuern ankämpften, muss nun eben dieser Staat seine Kassen leeren und die weltweite Bankenszene mit Steuergeldern am Leben erhalten. Das ist nicht nur eine skandalöse Ungeheuerlichkeit, sondern vor allem der Beweis dafür, dass das liberale Geschwätz und Gewurstel schliesslich dazu führte, dass die Unternehmen, der millionenschweren Boni-Bezüger just von genau denjenigen Steuergeldern gerettet werden, das die Sozis immer und immer wieder verteidigen müssen. Nachdem FDP und SVP jahrelang „mehr Freiheit“ für ihre millionenschweren Manager und deren Geschäfte eingefordert haben, bluten jetzt Kleinanleger und weltweit die Staatskassen für die liberale Arroganz grosser Teile ebendieser Berater- und Managergilde.Ist es wirklich die Aufgabe des Staates, kränkelnde Unternehmen am Leben zu erhalten so wie dies bereits bei der Swissair in die Hose ging? Und wie muss sich der Kleinunternehmer fühlen, der Konkurs anzumelden hat und nicht einfach eine Finanzspritze erhält um „seine“ Arbeitsplätze zu retten? Kann es sein, dass trotz Verlusten in Milliardenhöhe weiter Managerlöhne und Boni, teilweise in Millionenhöhe, ausbezahlt werden? Und dürfen wir weiter tolerieren, dass der Sozialstaat derart in den Dreck gezogen wird von denjenigen, die die Manager politisch vertreten?Es ist an der Zeit, sich mal ernsthaft zu fragen, wem der Staat alles den Kopf rettet, wenn es dann mal so richtig brenzlig wird. Das gilt von nun an nicht mehr nur für Staatsangestellte, Landwirte und Bezüger von Sozialleistungen, sondern auch für Lehman- und andere Brüder.
Was meint eigentlich die Weltwoche zu diesem Desaster?
du machst es dir etwas gar einfach.