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Über den Autor

Anatomie

Weibchen

Geboren am

13.11.1987

Wohnt in

Zürich

Meine Worte

Choose life. Choose a job. Choose a career. Choose a family. Choose a fucking big television, Choose washing machines, cars, compact disc players, and electrical tin openers. Choose good health, low cholesterol and dental insurance. Choose fixed- interest mortgage repayments. Choose a starter home. Choose your friends. Choose leisure wear and matching luggage. Choose a three piece suite on hire purchase in a range of fucking fabrics. Choose DIY and wondering who you are on a Sunday morning. Choose sitting on that couch watching mind-numbing sprit- crushing game shows, stuffing fucking junk food into your mouth. Choose rotting away at the end of it all, pishing you last in a miserable home, nothing more than an embarrassment to the selfish, fucked-up brats you have spawned to replace yourself. Choose your future. Choose life... But why would I want to do a thing like that? (Thank you, Irvine Welsh, for these wise words)
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But it’s like having too much life and giving too much of yourself just to end up with nothing left but your aching head…

Du hast deinen Job, ja vielleicht – oder sogar wahrscheinlich – lebst du deine Leidenschaft und verdienst erst noch Geld damit. Vielleicht ist auch das Geld deine Passion – nichts zu Verurteilendes, denn es bleibt nicht beim Geld: Es wird zu tollen Männern/Frauen, Autos, Kleidung, Essen, Prestige, Begegnungen.

Du hast dein Apartment. Es ist toll, mondän; kurz: es lässt sich sehen.

Und zum Schluss: hast du dich selbst.
Und einmal beschenkt mit der Freiheit stehst du erst einmal stumm im Regen und fragst laut in das Schneetreiben: „wohin?“



Ein neuer Mantel kleidet dich und du fragst dich sogar: „Hab ich ihn schon einmal getragen? Und wenn ja, wo bin ich damit gesehen worden?“ Und ein Regentropfen, eine Schweissperle oder eine Träne findet ihren Weg dem Nasenflügel entlang damit sie in den Mundwinkeln verschwinden kann.

Ob es der richtige Weg ist, wird sich in geraumer Zeit zeigen. Fasse Vertrauen in dir und ab in die Freiheit!

Letzte Nacht hat dein LCD-Fernseher dir um 1 Uhr 53 folgendes in reichen Bildern berichtet:

Da staunte der Kapitalismus
Als die Jungfrau blutend
Den Markt zum Lachen brachte
Er zerriss sein Hemd schwitzend
Und golden glänzte jährlich die Glatze
Vor Schweiss und Aktie
Doch des Marktes Adern pulsieren weiter
Und verlangen nach jungem Geld

Doch neu nagt der Käfer Idealismus
An des Marktes Beinen
Und nicht bluten wird es, denn
Ein schriller Ton in greller Farbe
Wird den Wunden entweichen und
Sich in die Kapitalistenohren bohren
Und durch Markt und Schein dringen
Dass alles zittert und klirrt

Die Fassaden bröckeln und fallen
Der Kapitalismus hat bankrott gemacht!
Werden sie schreien auf den Strassen
Wo die Idealisten schon warten
Auf Ihren Herrn und Erlöser
Dessen Name nicht genannt werden darf
Weil er allen Angst macht.

Du bliebst parteilos nach dem Bericht – die einzige Partei, die du vertrittst, ist deine Eigene.